Der Trend in der Autoindustrie

Der Automarkt unterzieht sich seit einigen Jahren einer grundlegenden Veränderung. Wo früher auf Hubraum, PS und breite Reifen geachtet wurde, werkeln heute spritsparende, emissionsarme Motoren unter den Hauben.

Klangvolle Namen waren auf der diesjährigen IAA mit ihren neuen Modellen vertreten. Marken wie Lamborghini, Ferrari, Bugatti und Porsche präsentierten ihre neuen PS-Monster mit teilweise über 1000 PS.
Der wahre Star wahr jedoch gleichzeitig einer der kleinsten: der VW up!
Die Zeichen sind klar erkennbar: Aufgrund der steigenden Benzinpreise und dem wachsenden Umweltbewusstsein der Autofahrer entscheiden sich viele Neukäufer gegen ein Modell mit großem Motor – Effizienz ist hip geworden!
Auch Elektromobilität spielt eine wachsende Rolle. Kaum ein Fahrzeughersteller kam ohne ein Konzeptauto mit Elektro- oder zumindest Hybridantrieb aus.
Ein weiterer Trend, der sich im Moment verstärkt, ist das sogenannte „downsizing“. Hierbei werden bei gleicher Leistung weniger Zylinder und Hubraum verbaut. Selbst hochwertige Wagen verfügen bereits über Vierzylinder-Motoren. Dies trägt zu signifikant niedrigerem Verbrauch bei.

Aber welche Autos liegen momentan konkret im Trend?

Neuwagen

Das meistgekaufte Auto ist unangefochten der VW Golf. Er besticht durch gute Verarbeitung, Effizienz und ein angenehmes Fahrgefühl. Im Jahr 2011 wurden knapp 260.000 Golf verkauft – deutlich mehr als von jedem anderen Fahrzeug.
Sehr hohe Stückzahlen erreichten außerdem der Passat und der Polo. VW traf mit seinen Veränderungen an den Produktserien scheinbar genau den Nerv der Zeit, ohne ihren festen Kundenstamm davon zu jagen.

Auch Opel kann bei seinen Modellen Astra und Corsa auf gute Verkaufszahlen hinweisen. Sie sind nicht nur für Opel-Fans eine ernstzunehmende Kauferwägung.

Wer es lieber sportlich mag sollte sich mit dem 3er von BMW auseinandersetzen. BMW setzt beim aktuellen Modell auf eine vorbildliche, sportliche Fahrdynamik, mit der der BMW zu den Mittelklasseeliten wie der C-Klasse aufschließt. Wer es etwas größer mag greift zum 5er.

Gebrauchtwagen

Bei den Gebrauchtwagen dominieren vor allem kleine Autos.
Im Niedrigpreissegment dominieren hier Modelle wie Renault Clio und Twingo, Peugeot 106 oder 206 und Golf II und III. Wenn man gewillt ist, etwas höhere Laufleistung und kleinere Mängel in Kauf zu nehmen, findet man gute Angebote bereits weit unter 1800€.

Wer etwas tiefer in die Tasche greifen kann, sollte sich den Audi A3 Sportsback oder den 1er BMW ansehen. Beide sind zwar teilweise auch mit hohen Laufleistungen noch recht teuer, aber sehr robust und weisen im Normalfall keine größeren Mängel auf.
Gute Alternativen hierzu stellen auch der Citroen C4 oder der Seat Leon dar.

Falls ein Cabrio gewünscht wird sollte man sich auf jeden Fall im Herbst oder Winter darum bemühen – im Vergleich zum Sommer sind hier große Preisunterschiede möglich!

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Was ist Carsharing?

Carsharing bedeutet Auto zu fahren ohne eins zu besitzen. Carsharing ist kostengünstig, flexibel, bequem und umweltfreundlich. Mit neuen Online-Buchungssystemen werden auch Strecken auf dem Land sehr gut versorgt. Wir zeigen Ihnen die Vorteile des Carsharings im einzelnen:

Carsharing ist günstig

Im Schnitt wird ein Auto 23 Stunden am Tag nicht benutzt und blockiert in den Städten wertvolle Flächen. Da ist es naheliegend, dass mehrere Menschen das Auto doch gemeinsam nutzen könnten – im Rahmen einer Organisation. Wer mitmachen möchte schließt einen Vertrag mit dem örtlichen CarSharing-Anbieter.

Linktipp:
Hier finden Sie eine Liste mit regionalen Carsharing-Anbietern

Wer mitmachen möchte, hinterlegt eine Kaution, die man bei Kündigung des Vertrages wieder zurückbekommt. In der Regel wird ein Anmeldeentgelt und ein geringer monatlicher Fixbetrag erhoben. Dann zahlt man fürs Auto nur noch, wenn man auch wirklich fährt. Für die Autonutzung berechnet der CarSharing-Anbieter einen Zeit- und einen Kilometertarif. Dieser Tarif ist “all inclusive”, d.h. der Wertverlust des Fahrzeugs, notwendige Reparaturen, Versicherungen, Tanken – das alles inklusive. Alle Teilnehmer des Carsharings teilen sich diese fixen Kosten. Wer nur hin und wieder fährt, spart dabei richtig Geld.

Carsharing ist flexibel

Das Fahrzeugangebot beim Carsharing reicht vom Stadtflitzer bis zum Transporter. Man wählt einfach das Auto, das seinem Fahrtzweck am besten entspricht. Die Autos des CarSharing-Anbieters stehen zumeist wohnungsnah bereit. Es genügt ein Anruf bei der 24/7-erreichbaren Buchungszentrale oder die Buchung via Internet. Am jeweiligen Stellplatz kann man dann den Autoschlüssel aus einemTresor nehmen und losfahren. Nach erledigter Fahrt wird das Auto ganz ohne lästige und zeitaufwändige Parkplatzsuche dann am reservierten Stellplatz wieder abgestellt. Aktuell verfügen viele CarSharing-Anbieter bereits über elektronische Zugangssyteme sowie Fahrdatenerfassungssysteme in den Autos. Damit wird die CarSharing-Nutzung noch leichter. Einmal im Monat erhält man dann eine Rechnung, auf der man die Kosten jeder einzelnen Fahrt entnehmen kann. Und wer z.B. in anderen Orten fahren möchte, dem stehen in über 300 deutschen Städten und Gemeinden mehr als 5.000 Autos auf Abruf zur Verfügung.

Carsharing ist bequem

Sie müssen sich um fast gar nichts kümmern, der CarSharing-Anbieter übernimmt fast alles, was der Autobesitzer i.d.R. erledigen muss: Wartung und Pflege, Auto-Reinigung, Kfz-Versicherung und sogar der Parkplatz. Die Autos sind meistens vollkaskoversichert und werden fachmännisch betreut. Auch Tanken muss man i.d.R. nicht, ausser wenn der Tank am Ende der Fahrt weniger als ein Viertel voll ist. Bezahlt wird dann bargeldfrei mittels Tankkarte oder die Benzinkosten werden mit der nächsten Monatsrechnung rückerstattet.

Carsharing ist umweltfreundlich

Wussten Sie, dass ein CarSharing-Auto vier bis zehn Autos ersetzt?
Das bedeutet

  • weniger Autos auf unseren Straßen
  • weniger Schrott
  • weniger Energieeinsatz bei der Herstellung
  • bedachter Umgang mit Ressourcen
  • mehr Platz für Menschen

CarSharer nutzen Autos bewusster und fahren weniger. Die Folge sind weniger Lärm, weniger Schadstoffe und mehr frische Luft. Probieren Sie es doch einmal selbst aus!

Und zum Schluß noch ein interessantes Video über Carsharing:

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